Filmbeschreibung


Heftrich feiert Kerb 2024
von Artur Westenberger

Informationen des Autors zu seinem Film.

Der Film zeigt das traditionelle Aufstellen des Kerbebaumes, das, einem schönen Brauch folgend, jedes Jahr mit vielen Teilnehmern zelebriert wird. Das Ereignis geht der eigentlichen Kerb voraus und wird mit großem Engagement der beteiligten Mitglieder der Kerbegesellschaft gefeiert.
Die Kerbeburschen waren schon früh am Morgen in den Wald gezogen, um einen geeigneten Baum zu finden. Vor ihrer Rückkehr hatten sich dann schon viele Besucher auf dem Marktplatz versammelt, um dem Spektakel zu folgen. Eigentlich hatte ich nicht die Absicht einen Film davon zu machen, da ich aber mein Handy zur Hand hatte und mich das umtriebige Geschehen faszinierte, habe ich mich doch entschlossen einige Aufnahmen zu machen und einen Film zu erstellen. Der Film zeigt auch, welche Bedeutung solche Feste bei der Bevölkerung außerhalb unserer umtriebigen Großstädte noch haben.


Wie wurde der Film von den Clubmitgliedern gesehen?

+ Die Plackerei beim Stellen des Kerbebaumes wurde gut eingefangen
+ Gute Zwischenschnitte, Trompeter mit Bierglas
+ Der Film zeigt beeindruckend einen aussterbenden Kerbebrauch
+ Der Film zeigt im Detail die, teils chaotische, Schufterei der Kerbeburschen
+/- Der Vorspann hat überrascht aber auch irritiert
- Der Titel trifft nicht ganz das Thema des Filmes
- Der Film ist etwas zu lang
- Zeitschiene wie lange das Stellen des Baumes gedauert hat, fehlt
- Eine zweite Kamera hat gefehlt
- Der Ton am Schluss des Filmes – Sprüche der Kerbeburschen – war kaum zu verstehen


Fazit:
Dafür, dass der Film ad hoc mit Handy gefilmt, entstanden ist, ist er meiner Meinung nach gut gelungen. Er zeigt im Detail ein aussterbendes Brauchtum. Ich habe mit den Männern mit gefiebert bis der Baum, trotz etlicher Widrigkeiten, gestanden hat. Auch in der vorgeführten Länge war er für mich in keiner Weise langweilig und hätte durchaus eine bessere Bewertung verdient gehabt.


Karl Reuter


Filme 2025